Tipps beim Zahnen

Je nach Ausmass der Beschwerden beim Baby gibt es unterschiedliche Möglichkeiten zur Hilfe beim Zahnen:

- Leichtes Reiben oder das Massieren des Zahnfleischs mit einem sauberen Finger kann helfen die Schmerzen zu lindern.

- Eine Fussreflexzonenmassage schafft Linderung - dabei die Kuppen der Babyzehen sanft streicheln und kneten (dort liegen die Reflexzonen der Zahnleisten).

- Babys mögen während des Zahnens auf einem babygerechten Beissring kauen. Es kann dabei selbst entscheiden, wieviel Druck ihm guttut. Ganz wichtig ist dabei die Qualität des Materials. Am besten eignen sich Beissringe aus Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP). Unbedingt darauf achten, dass keine Weichmacher/Phthalate sowie PVC enthalten sind. Legen Sie niemals Beissringe mit einer Schnur um den Hals Ihres Kindes. Ihr Baby könnte so ersticken.

 

Schmerzen beim Zahnen lassen sich durch Kühlung deutlich vermindern, beispielsweise mit einem kalten Waschlappen oder einem Beissring gefüllt mit Gel. Legen sie den Beissring in den Kühlschrank, bevor das Baby darauf kaut (nie ins Eisfach, zu kalte Beissringe können die empfindliche Schleimhaut im Mund des Babys verletzen). Babys ab sechs Monaten können Sie ungezuckerten Zwieback, eine Karotte oder hartes Brot zum Kauen geben. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie den Kauvorgang Ihres Kindes stets beobachten, wenn Sie ihm Brot geben - ein Kleinkind kann sich leicht verschlucken. Sobald Ihr Kind genug alt für feste Nahrung ist, können Sie ihm kaltes Früchte Püree oder Naturjoghurt geben. 

 

Eine Flasche mit kaltem Wasser kann Ihrem Baby auch die Schmerzen beim Zahnen lindern. Es ist ohnehin ratsam genügend zu trinken, so kann der Flüssigkeitsverlust bedingt durch das vermehrte Speicheln ausgeglichen werden.

 

Auch Ablenkung hilft die Schmerzen für einige Momente zu vergessen: Spielen oder schmusen Sie mit Ihrem Kind, baden Sie es oder gehen Sie gemeinsam spazieren. So erleben Sie schöne Glücks- statt Leidensmomente zusammen. Denn von Beschwerden rund um das Zahnen sind doch alle irgendwie betroffen: Eltern, Geschwister und Baby.

 

 

 

 

 

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